Allgemeine Geschäftsbedingungen

1 Geltung der Geschäftsbedingungen

1.1 Die Produktion von Audioinhalten, die Erteilung von Nutzungslizenzen sowie die Abwicklung darüber hinausgehender Aufträge wie Art Direktion u.a., erfolgt ausschließlich auf der Grundlage nachstehender Geschäftsbedingungen. Diese Bedingungen gelten auch für alle künftigen Produktions- und Lizenzverträge, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen vereinbart werden.

1.2 Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, die von den nachstehenden

Bedingungen abweichen, werden nicht anerkannt. Solche abweichenden Geschäftsbedingungen werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn der Sprecher ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

2 Produktionsaufträge

2.1 Kostenvoranschläge des Sprechers sind unverbindlich. Kostenerhöhungen braucht der Sprecher nur anzuzeigen, wenn eine Überschreitung der ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten um mehr als 15 Prozent zu erwarten ist.

2.2 Bei Personenaufnahmen und bei Aufnahmen von Objekten, an denen fremde Urheberrechte, Eigentumsrechte oder sonstige Rechte Dritter bestehen, ist der Auftrag-geber verpflichtet, die für die Anfertigung und Nutzung der Aufnahmen erforderliche Zustimmung der abgebildeten Personen und der Rechtsinhaber einzuholen. Der Auftraggeber hat den Sprecher von Ersatzansprüchen Dritter freizustellen, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren. Die Freistellungsverpflichtung entfällt, sofern der Auftraggeber nachweist, dass ihn kein Verschulden trifft.

Die vorstehende Regelung gilt auch dann, wenn der Sprecher die aufzunehmenden Personen oder Objekte selbst auswählt, sofern er den Auftraggeber so rechtzeitig über die getroffene Auswahl informiert, dass dieser die notwendigen Zustimmungserklärungen einholen oder andere geeignete Personen bzw. Objekte für die Aufnahmearbeiten auswählen und zur Verfügung stellen kann.

2.3 Muss bei der Auftragsabwicklung die Leistung eines Dritten in Anspruch genommen oder ein sonstiger Vertrag mit Dritten abgeschlossen werden, ist der Sprecher bevollmächtigt, die entsprechenden Verpflichtungen im Namen und für Rechnung des Auftraggebers eingehen.

2.4 Der Sprecher wählt die Aufnahmen aus, die er dem Auftraggeber bei Abschluss der Produktion zur Abnahme vorlegt. Nutzungsrechte werden unter der Voraussetzung vollständiger Zahlung (3.4) nur an den Aufnahmen eingeräumt, die der Auftraggeber als vertragsgemäß abnimmt.

2.5 Der Auftraggeber ist verpflichtet, die ihm nach Abschluss der Aufnahmearbeiten vorgelegten Aufnahmen innerhalb einer angemessenen Frist zu untersuchen und eventuelle Mängel gegenüber dem Sprecher zu rügen. Die Rüge von offensichtlichen Mängeln muss schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach Ablieferung der Daten, die Rüge nicht offensichtlicher Mängel innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach dem Erkennen des Mangels erfolgen. Zur Wahrung der Rügefrist genügt die rechtzeitige Absendung der Rüge. Bei Verletzung der Untersuchungs- und Rügepflicht gelten die Aufnahmen in Ansehung des betreffenden Mangels als genehmigt.

3 Produktionshonorar und Nebenkosten

3.1 Wird die für die Aufnahmearbeiten vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Sprecher nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so ist ein vereinbartes Pauschalhonorar entsprechend zu erhöhen. Ist ein Zeithonorar vereinbart, so erhält der Sprecher auch für die Zeit, um die sich die Aufnahmearbeiten verlängern, den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz.

3.2 Der Auftraggeber hat zusätzlich zu dem geschuldeten Honorar die Nebenkosten zu erstatten, die dem Sprecher im Zusammenhang mit der Auftragsdurchführung entstehen (z.B. für Reisen).

3.3 Das Produktionshonorar ist bei Ablieferung der Aufnahmen fällig. Wird eine Audioproduktion in Teilen abgeliefert, ist das entsprechende Teilhonorar jeweils bei Ablieferung eines Teiles fällig. Erstreckt sich die Ausführung eines Auftrags über einen längeren Zeitraum, kann der Sprecher Abschlagszahlungen entsprechend dem erbrachten Arbeitsaufwand verlangen.

3.4 Die urheberrechtlichen Nutzungsrechte erwirbt der Auftraggeber erst mit der vollständigen Bezahlung des Honorars und der Erstattung sämtlicher Nebenkosten.

4 Anforderung von Archivaufnahmen

4.1 Audioaufnahmen, die der Auftraggeber aus dem Archiv des Sprechers anfordert, werden zur Sichtung und Auswahl für die Dauer eines Monats ab Datum des Lieferscheins zur Verfügung gestellt. Kommt innerhalb der Auswahlfrist kein Lizenzvertrag zustande, sind analoge Aufnahmen und vom Sprecher zur Verfügung gestellte Datenträger bis zum Ablauf der Frist zurückzugeben sowie sämtliche Daten, die der Auftraggeber auf eigenen Datenträgern gespeichert hat, zu löschen.

4.2 Mit der Überlassung der Audiodaten zur Sichtung und Auswahl werden keine Nutzungsrechte übertragen. Jede Nutzung bedarf einer vorherigen schriftlichen Freigabeerklärung des Sprechers.

4.3 Die Verwendung der Audiodaten als Arbeitsvorlagen für Skizzen oder zu Layoutzwecken, ebenso die Präsentation bei Kunden, stellt bereits eine kostenpflichtige Nutzung dar.

4.4 Für die Zusammenstellung der Audioauswahl kann der Sprecher eine Bearbeitungsgebühr berechnen, die sich nach Art und Umfang des entstandenen Aufwandes bemisst und mindestens 30 Euro beträgt. Versandkosten (Verpackung, Porto) einschließlich der Kosten für besondere Versandarten (Taxi, Luftfracht, Eilboten) hat der Auftraggeber zusätzlich zu erstatten.

5 Nutzungsrechte

5.1 Der Auftraggeber erwirbt an den Audioaufnahmen nur Nutzungsrechte in dem vertraglich festgelegten Umfang. Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Ungeachtet des Umfangs der im Einzelfall eingeräumten Nutzungsrechte bleibt der Sprecher berechtigt, die Aufnahmen im Rahmen seiner Eigenwerbung zu verwenden.

5.2 Die Einräumung und Übertragung der vom Auftraggeber erworbenen Nutzungsrechte an Dritte, auch an andere Redaktionen eines Verlags, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Sprechers.

5.3 Eine Nutzung der Audiodaten ist grundsätzlich nur in der Originalfassung zulässig. Jede Änderung oder Umgestaltung (z.B. Montage, Verfremdung und jede Veränderung bei der Wiedergabe (z.B. Veröffentlichung in Ausschnitten) bedarf der vorherigen Zustimmung des Sprechers.

6 Haftung und Schadensersatz

6.1 Der Sprecher haftet nur für Schäden, die er selbst oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeiführen. Davon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung einer Vertragspflicht, die für die Erreichung des Vertragszwecks von wesentlicher Bedeutung ist (Kardinalpflicht), sowie Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für die der Sprecher auch bei leichter Fahrlässigkeit haftet.

6.2 Der Sprecher übernimmt keine Haftung für die Art der Nutzung seiner Aufnahmen. Insbesondere haftet er nicht für die wettbewerbs- und markenrechtliche Zulässigkeit der Nutzung.

6.3 Ansprüche des Auftraggebers, die sich aus einer Pflichtverletzung des Sprechers oder seiner Erfüllungsgehilfen ergeben, verjähren ein Jahr nach dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Davon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Sprechers oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, und Schadensersatzansprüche wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, auch soweit sie auf einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung des Sprechers oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen; für diese Schadensersatzansprüche gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

6.4 Die Zusendung und Rücksendung von Daten erfolgt auf Gefahr und für Rechnung des Auftraggebers.

6.5 Bei unberechtigter Nutzung, Veränderung, Umgestaltung oder Weitergabe eines Audiodatei ist der Sprecher berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen vereinbarten oder, mangels Vereinbarung, des fünffachen üblichen Nutzungshonorars zu fordern, mindestens jedoch 500 Euro pro Aufnahme und Einzelfall. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs bleibt hiervon unberührt.

8 Mehrwertsteuer, Künstlersozialabgabe

Zu den vom Auftraggeber zu zahlenden Honoraren, Gebühren und Kosten kommt die Mehrwertsteuer und die Künstlersozialabgabe, die bei dem Sprecher eventuell für Fremdleistungen anfällt, in der jeweiligen gesetzlichen Höhe hinzu.

9 Widerrufsbelehrung für Online gebuchte Verträge über Dienstleistungen

9.1 Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den über das Buchungsformular abgeschlossenen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Zur Ausübung des Widerrufsrechts müssen Sie

Bastian Schroeder
Ölbergweg 3
51503 Rösrath
mail@bastian-schroeder.com

mit einer Erklärung per Email oder mit einem per Post versandten Brief über den Widerruf informieren.

9.2 Bei Widerruf des Vertrages erhalten Sie alle geleisteten Zahlungen binnen 14 Tagen auf ihr im Widerruf vermerkten Konto zurück. Der Widerruf gilt ab dem Tag des Einganges des Widerruf über den geschlossenen Vertrag. Für den Widerruf verwenden wir denselben Zahlungsweg, den Sie für Ihrer Transaktion gewählt haben, ausgenommen Sie weisen uns im Widerrufsschreiben ausdrücklich auf einen anderen Zahlungsweg hin. Die möglicherweise für die Rückzahlung entstehenden Entgelte werden Ihnen in keinem Fall in Rechnung gestellt.

9.3 Sollten Sie nach Ablauf der Widerrufsfrist einen Kurs stornieren wollen, gibt es die Möglichkeit den Kurs umzubuchen oder ihn zu stornieren. Es gelten folgende Bedingungen:

– Mehr als vier Wochen vor Kursbeginn wird die voll Kursgebühr rückerstattet.
– Bis zu 14 Tage vor Kursbeginn werden 50% der Kursgebühr erstattet.
– Bis zu 7 Tage vor Kursbeginn werden 25% der Kursgebühr erstattet.
– Der Erstattungsbetrag wird als Gutschein ausgezahlt und kann für die Buchung eines anderen Workshops genutzt werden. Eine Auszahlung der Erstattung ist nicht möglich.
– Wird bis zu 14 Tage vor Kursbeginn ein Kurs umgebucht, fällt keine Stornierungsgebühr an.

10 Vorbehalte und Haftungsausschluss

10.1 Sollte ein Kurs aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl nicht zustande kommen oder aus anderen Gründen abgesagt werden müssen, wird Ihnen der gesamte, bereits gezahlte Betrag erstattet. Für entstehende Kosten wie z.B. Hotel- oder Reisekosten wird unsererseits nicht gehaftet.

10.2 Verstößt ein Teilnehmer gegen die Hausordnung des Kursortes,gefährdet durch sein Verhalten andere Kursteilnehmer oder den Ablauf des Kurses, kann er vom Kurs ausgeschlossen werden. Es besteht in diesem Fall kein Recht auf eine Erstattung der Kursgebühr.

11 Statut und Gerichtsstand

11.1Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

11.2 Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Sprechers als Gerichtsstand vereinbart.